Bio Kaffee

Wofür steht das Bio beim Kaffee?

Bio Kaffee steht für nachhaltigen, ökologischen und naturschonenden Anbau im Einklang mit der Natur. Hier werden natürliche Dünger anstelle von chemischen Düngern eingesetzt. Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind verboten. Ebenso gilt ein striktes Verbot für Gentechnik. Statt Pestiziden werden Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Das bedeutet dass der Boden dadurch dauerhaft natürlich fruchtbar bleibt und die Artenvielfalt erhalten bleibt. Dafür gibt es Richtlinien und Kontrollen und dadurch wird es auch für den Konsumenten besonders transparent.

Leider ist es nicht immer leicht sich bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Öko- Kennzeichen den Überblick zu behalten.

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Das Bio-Siegel

Das sechseckige Bio-Siegel ist seit 2001 das bundeseinheitliche Dachzeichen für Erzeugnisse aus ökologischem Landbau und steht für die kontrollierte Erzeugung von Bio-Produkten. Die EG hat eine Öko-Verordnung die dafür den Standard setzt. Ausschließlich Produkte die nach dieser Verordnung produziert und kontrolliert werden, dürfen das Bio Siegel tragen.

Kriterien zur sozialen und wirtschaftlichen Säule von Nachhaltigkeit legt die EG-Ökoverordnung nicht fest. Daher wird eine Biozertifizierung zum Teil mit einer Zertifizierung nach anderen Standards kombiniert. Solche Mehrfachzertifizierungen sind für den Konsumenten an den entsprechenden Siegeln auf der Kaffeepackung zu erkennen.

So kann man dann auch beispielsweise feststellen ob nicht nur der Anbau und die Ernte, sondern auch die Kaffeeverarbeitung umweltschonend war.

Das Bio-Siegel ist nach wie vor ein effektives Marketinginstrument. Es genießt einen fast zehnjährigen Bekanntheits- und Vertrauensvorsprung. Für seine Nutzer ergibt sich ein breites Spektrum an individuellen Marketingmöglichkeiten, auch in Verbindung mit anderen Herkunfts- und Verbandszeichen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird auch weiterhin für das Bio-Siegel werben. Davon profitieren sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucherinnen und Verbraucher.

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