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Kaffee – von der Bohne in die Tasse

Der Anbau der Kaffeepflanzen

Ähnlich wie beim Weinanbau sind verschiedene Faktoren beim Kaffeeanbau wichtig. Dies sind z. B. die Bodenzusammensetzung, aber auch die Menge von Sonne und Niederschlägen während der Reifezeit des Kaffees. Sie wirken sich auf den Geschmack des Kaffees aus. Rund um den Äquator finden sich die besten Rahmenbedingungen, um Kaffee anzubauen.

Rahmenbedingungen für das Gedeihen der Kaffeepflanzen

Kaffeepflanzen zählen dabei zu den sensiblen Gewächsen. Am besten gedeihen sie, wenn ganzjährig bei Tag und Nacht das Klima ausgeglichen ist. Kaffeepflanzen mögen weder extreme Hitze noch Kälte. Auch der Niederschlag muss ausreichend sein; außerdem lieben die Pflanzen schattige Plätze. Ideal ist ein nährstoffreicher Boden mit einem ph-Wert zwischen 5 und 6, d. h. leicht saurer Boden. Die Bodenbeschaffenheit nennt man auch Terroir.

Bis zu 3,50 Meter Größe können Kaffeesträucher erreichen. Wild wachsen sie nur noch in Äthiopien, aber in Mittel- und Südamerika werden sie kultiviert. Die Früchte der Kaffeesträucher heißen Kaffeekirschen. Bei den Bohnen handelt es sich um den zweiteiligen Kirschkern, den Samen. Wirken Bodenqualität sowie Sonnen- und Niederschlagsmenge optimal zusammen, dann überträgt sich das während der Reifezeit auf das Erbgut der Pflanze. Sie entwickelt daraus den späteren besonderen Geschmack der Kaffeekirschen.

Nur zwei von 60 Kaffeesorten

Obwohl rund 60 verschiedene Kaffeesorten bekannt sind, kommen nur zwei für den Kaffeeanbau in Betracht. Das sind die Sorten Arabica und Canephora (Untergattung Robusta). Mehr als zwei Drittel der weltweiten Kaffeekulturen sind Arabica Sorten. Coffea Arabica bietet noch zahlreiche Unterarten, beispielsweise Magaogype (Elefantenbohnen) oder Bourbon. Die Pflanzen der Sorte Arabica gedeihen als Hochlandgewächse am besten in Höhenlagen von mehr als 900 Metern Höhe. Hier herrschen durchschnittliche Temperaturen zwischen 18 °C und 22 °C. Ungefähr ein Drittel aller weltweiten Kaffeekulturen wird von der Sorte Coffea Canephora robusta eingenommen.

Foto von: http://www.sxc.hu/photo/1424632
Foto von: http://www.sxc.hu/photo/1424632

Wie entstehen fantastische Kaffee-Aromen?

Je höher das Anbaugebiet, je kühler, desto langsamer erfolgt die Reifung der Kaffeekirschen. Dies hat ausgeprägte Aromen zur Folge. Wenn der Strauch ganz langsam wächst, kann er seine Kirschen besser entfalten. Dies hat positive Auswirkungen auf die Vielfalt sowie die Stärke der in den Kaffebohnen enthaltenen Aromen.

Robusta vs. Arabica

Wie der Name schon sagt, vertragen Robusta-Pflanzen größere Hitze sowie stärkere Temperaturschwankungen als die Sorte Arabica. Deshalb können Robusta auch auf Plantagen im Flachland kultiviert werden, z. B. in Vietnam oder Brasilien. Bis zu 26 °C Maximaltemperatur im Durchschnitt hält eine Robusta-Pflanze aus.

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