Kaffeerevolutionen

In den neunziger Jahren erlebten wir so etwas wie eine Kaffeerevolution. Plötzlich wurde es vielen Menschen klar, dass es noch mehr gibt als Filterkaffee mit Kondensmilch und Zucker.

 Junge Startups legen die Latte hoch. Mit technischen Innovationen, neuen Handelswegen und Strategien bringen sie die Traditionsmarken in Zugzwang. Hier ein paar Beispiele die den Kaffeemarkt und Kaffeekonsum revolutionieren:

Kaffe mit dem Smartphone machen.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.kickstarter.com zu laden.

Inhalt laden

Beim Crowdfunding-Portal Kickstarter wurde dieses Projekt erstmals vorgestellt. Statt 120.000 Dollar sind mittlerweile über 450.000 Dollar gesammelt worden. Das sind über 300% mehr als erhofft. Angeblich braut die Maschine den besten Kaffee. Probieren konnten wir es leider noch nicht. Mit einer Smarthpone-App kann dann die Maschine bedient und der Mahlgrad und Wasserdruck eingestellt werden. Die App inkludiert sogar verschiedene Kaffeerezepte und eine Möglichkeit die eigenen Vorlieben zu speichern. Auf den Markt kommt das Wunderding allerdings erst im August 2015. Der Preis soll bei etwa 299 Dollar liegen, so verrät die die Technologieseite „Tech Crunch“.

Das nächste innovative Projekt führt uns nach London.

Die jungen und innovativen Leute von Alchemy Coffee setzen auf Stil und Design.

Foto: http://www.alchemycoffee.co.uk
Foto: http://www.alchemycoffee.co.uk

Die frischen Kaffeebohnen werden bei Alchemy in stylische schwarze Beutel gesteckt, kommen jedoch nicht von irgendwo. Hauptsächlich werden ausgewählte Bohnen aus Guatemala importiert. Manche Bohnen kommen auch aus Mexiko oder Costa Rica, wo sie angeblich von den Jung-Unternehmern persönlich vor Ort ausgewählt werden. Gleichzeitig werden bei Alchemy speziell angefertigte Filter und Wassererhitzer, ausgeklügelte Brühmaschinen und Mahlwerke verwendet. Im Cafe selbst gleicht die Theke eher einem Labor als einer Kaffeehaustheke. Der Alchemy Kaffee wird derzeit bereits in 14 Kaffeehäusern vertrieben und sogar in andere europäische Länder exportiert.

Eine weitere und wirklich geniale Innovation wird von Beanarella vorgestellt.

Beanarella – Kaffeekapseln ohne Müll. Die beiden Deutschen Nick und Wulf Schaude aus Baden-Württemberg hatten die Idee gfür die erste vollständig kompostierbare Kaffeekapsel. Man darf nicht vergessen, dass alleine in Deutschland jährlich an die zwei Milliarden Kapseln benutzt werden, die als etwa 40000 Tonnen Müll aus Plastik oder Aluminium weggeworfen werden. Unter dem Namen “Beanarella” vertreiben die beiden Brüder jetzt die eine nachhaltige Version der Kapsel, voll kompostier- und recyclebar. Zwar hält die Kapsel bei einmaligem Gebrauch dem Druck der Kaffeemaschine stand, lässt sich aber danach schnell kompostieren. Zusätzlich sind die Kapseln auch noch mit Biokaffee gefüllt.

Gratulation zu dieser tollen Idee.

Ein Projekt, dass aufhorchen lässt:

4. Bonaverde – Angriff auf die Branchenriesen

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

Ein weiteres Crowdfundingprojekt ist Bonaverde. Die Leute von Bonaverde haben herausgefunden dass es üblicherweise Monate dauert bis eine frische grüne Kaffeebohne bis zur Tasse kommt. Hier geht Qualität verloren und außerdem bleibt auf dem langen Weg kein fairer Lohn mehr für die Kaffeebauern übrig.  Die Idee ist dass der Endverbraucher die noch grünen Bohnen direkt beim Kaffeebauern bestellen kann. Gleichzeitig bietet  Bonaverde eine Maschine an die in nur zwölf Minuten grüne Kaffeebohnen rösten, mahlen und brühen kann.
Das das auch praktisch funktioniert ist unserer Redaktion ein Rätsel, denn zu schnell geröstete Bohnen verlieren doch das ganze Aroma, oder?

Keinen frischen Kaffee zu Hause?

Probiere unsere Top 3 Kaffee Abos!

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.