Wasserfilter für Kaffee

Wasserfilter

Für den besten Genuss um Geschmack, empfiehlt sich bei der Kaffeezubereitung auch Wasserfilter zu verwenden.

Viele Verbraucher fragen sich, wozu überhaupt noch Filter einzusetzen, wenn die Wasserqualität doch gut ist. Die Antwort ist einfach: für den persönlichen Genuss.

Wasserfilter dienen dazu, um aus dem Leitungswasser geschmackszerstörende Zusätze zu entfernen und anspruchsvollen Genießer, besondere Geschmackserlebnisse zu bieten. Richtige Kaffeegenießer wissen, dass zu einem guten Kaffee mehr als nur die richtige Rüstung und Mischung nötig sind. Schließlich besteht ein Kaffee auch bis zu 98 % aus Wasser, und gerade deshalb sollte dieses Hauptbestandteil nie vernachlässigt werden.

Wasser und sein Härtegrad

Herkömmliches Wasser aus der Leitung hat auch einen bestimmten Härtegrad, der den Kaffeegeschmack stark beeinträchtigen kann. Gerade aus diesem Grund greifen immer mehr Genießer auf sogenannte Kannen- und Tischfilter zurück.

Ein Wasserfilter hat also die Hauptaufgabe, die Härte aus dem Wasser zu entziehen. Da die Gesamthärte des Wassers aber aus der Karbonathärte (dem Kalk) und der sogenannten Permanenthärte zusammengesetzt ist, konzentrieren sich die Tischfilter bei ihrer Aufgabe hauptsächlich auf den Kalk. Je nach Gerät wird die Karbonathärte sogar bis zu 85 % reduziert, wodurch auch die Gesamtwasserhärte vermindert wird.

Der Filterungsprozess

Es gibt eine Vielzahl von Wasserfiltern auf dem Markt, doch sie sind alle ähnlich aufgebaut und erfüllen alle die gleiche Funktion.

Zwei Bereiche sind in einem Wasserbehälter durch die Filterkartusche getrennt. Wird der obere Bereich mit Wasser gefüllt, dann sickert es durch den Filter und sammelt sich an, im unteren Bereich – von da aus kann es verwendet werden.

Die Filterung an sich kann auf zwei unterschiedliche Weisen stattfinden.

Ionentasuscher-Filter

Bei der ersten Methode handelt es sich um einen Ionentausch – diese Funktionsweise wurde übrigens von der Natur abgeschaut. Bei dem Ionen-Tauscher handelt es sich um körnige, unlösliche Stoffe. Diese unterliegen einer strengen Kontrolle, und ihre Aufgabe ist es die Ionen anzunehmen und abzugeben. Dank dieser Methode können Magnesium-, Calcium-, Kupfer- und Bleiionen aus dem Wasser entzogen werden, und gegen Wasserstoffionen ausgetauscht werden.

Aktivkohle-Filter

Die zweite Methode der Wasserfilterung funktioniert schon seit Jahrhunderten dank Aktivkohle-Filtern, die meist aus Naturprodukten bestehen.

Dabei werden zum Beispiel zerkleinerte Kokosnussschalen in zwei Schritten verkohlt, und dann aktiviert. Auf der Oberfläche besitzt Aktivkohlefilter Poren und diese füllen sich langsam in Verbindung mit Wasser. Auf diese Weise filtriert die Aktivkohle überflüssige Verbindungen, sowie andere, unerwünschte Geschmacksverringer aus dem Wasser heraus.

Der Einsatz von Aktivkohle- und Ionentauscher-Wasserfiltern ist also dafür zuständig, im Leitungswasser enthaltene, unerwünschte Inhaltsstoffe zu reduzieren.

Zubereitung

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