Cafe Sperl – Wien

Das Cafe Sperl gehört wohl zu den bekanntesten und rennomiertesten Kaffeehäusern in Wien und Österreich.

Foto: http://www.cookiesound.com
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1880 wurde Das Kaffeehaus wurde bereits 1880 nach Entwürfen der Ringstraßenarchitekten Gross und Jelinek für Jakob Ronacher erbaut. Im Dezember des gleichen Jahres wurde das Kaffeehaus von der Familie Sperl übernommen und es behielt diesen Namen bis heute. Dort konnte man Architekten, bildende Künstler, Musiker, Schauspieler, Sänger, ranghohe Offiziere und Politiker treffen. Ein Nebeneinander war erstaunlicher Weise trotz der divergierenden politischen und soziologischen Unterschiede damals möglich.

Foto: http://www.holidaycheck.de
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Um 1890 begeisterte die Operette die Wiener und wie heute waren das Raimundtheater und das Theater an der Wien Hauptbühnen für die Publikumslieblinge und durch seine Nähe „das Sperl“ Stammkaffee der Stars.

1897, 22. Mai – Ausgehend von einer Gruppierung im Kaffee Sperl wird die Secession gegründet.

Das Cafe Sperl überdauerte zwei Weltkriege und im Juni 1968 übernahm Manfred Staub das Kaffeehaus um es gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt und dem Architekten Nairz zu renovieren.

1988 gab es in Wien 530 Kaffeehäuser, 650 Kaffeerestaurants, 1060 Espressos, 250 Kaffeekonditoreien und 120 Stehkaffees. Das Cafe Sperl wurde vom englischen Gastrokritiker Roy Ackerman als bestes Café Österreichs ausgezeichnet. Er erwählte unter 200 europäischen Kaffeehäusern das Sperl zum “Coffee of the Year” 1998 of Austria. Doch das ist nicht die einzige Auszeichnung auf die das traditionsreiche Kaffeehaus stolz sein kann. Das Sperl bekam noch:

  • Café Créme – Guide to the Cafes of Europe
  • Die Wirtschaftskammer Wien – Verleihung der silbernen Ehrenmedaille
  • European Coffeehouse Collection
  • Jacobs & GaultMillau – Auszeichnung „Die goldenen Kaffeebohne”
  • Wiener Kaffeehaus Führer – mit bester Empfehlung
  • Tafelspitz 2002 – Gewinner Kategorie Cafés
  • Grand Prix Sieger 2001 – Herausragende Wiener Gastlichkeit

In den Achzigerjahren war Jörg Mauthe bestrebt, Literatur ins Café zu tragen. Außer ihm las Pavel Kohout, Peter Marginter, Peter Henisch, Gabriele Schuster, Kurt Sobotka und viele andere. Auch viele berühmte Schriftsteller sind heute aus dem Sperl gar nicht mehr wegzudenken.

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Das Sperl bietet nicht nur guten Kaffee und Mehlspeisen, sondern auch ein riesiges Angebot an Zeitschriften.

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