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Kaffee-Mythen: Was ist wahr, was ist Lüge?

Um Kaffee ranken sich so viele Mythen, wie um kein anderes Nahrungsmittel. Wer Fakten und Geschichte rund um den Kaffee sucht klickt hier.

Der Kaffee soll angeblich den Körper entwässern, impotent und süchtig machen – und ist gleichzeitig auch ungesund? Welche Kaffee-Mythen sich als Lüge oder Wahrheit entpuppen, können Sie hier erfahren.

Gabriel De ClieuTatsache ist aber, dass Menschen unterschiedlich auf Koffein reagieren. So haben die Wissenschaftler der La Trobe University in Melbourne beispielsweise herausgesfunden, dass eine hohe Koffein-Dosis in Verbindung mit Stress, sogar auch zu Halluzinationen führen kann. Auch bei völlig gesunden Menschen, können bei Kombination Koffein und Stress unter anderem auch Symptome von Schizophrenie auftreten. Es gibt also schon einige feste Gründe, sich mit diesem Thema genauer auseinanderzusetzen.

Kaffee ist ungesund?

Der König von Schweden, Karl Gustav III hat noch im 18. Jahrhundert Experimente zu diesem Thema geführt und beobachtet. Um herauszufinden, ob Kaffee schädlich ist, mussten zwei zum Tode verurteilte Zwillinge, mehrere Jahre lang jeweils viel Kaffee und viel Tee trinken. Die Legende berichtet, dass der Kaffeetrinker länger als der Teetrinker lebte. Trotzdem hat sich der Mythos noch einige Zeit gehalten, und trotzdem konnten dem Heißgetränk zahlreiche Studien keine schädliche Wirkung nachweisen. In den vergangenen Jahren wurde kaum ein Lebensmittel so intensiv erforscht wie der Kaffe. Vor allem “methodische Mängel” früherer Forschungen sollten also an diesem Mythos schuld sein. Dass Kaffee ungesund ist, hat also nichts mit Wahrheit zu tun.

Kaffee entzieht Flüssigkeit und macht süchtig?

Angeblich soll das koffeinhaltige Getränk auch den Körper entwässern. Die “Deutsche Gesellschaft für Ernährung” (DGE) erklärt diesen Mythos als eine Fehlannahme, die durch die falsche Interpretation von Forschungsergebnissen entstanden ist. Allerdings hat Koffein auch einen harntreibenden Effekt, dieser wird aber von der Kaffeemenge und vom Koffeingehalt beeinflusst. Auf den menschlichen Flüssigkeitshaushalt hat Kaffeekonsum keinen nachhaltigen Einfluss – auch bei vier Tassen pro Tag. Für viele wird dadurch sogar ein wesentlicher Beitrag zur täglichen Wasseraufnahme geleistet. Der Kaffee kann also problemlos zum empfohlenen Tagesbedarf an Flüssigkeit hinzugerechnet werden.

Kaffee macht süchtig?

Zu den gängigen Mythen gehört ebenso, dass der Wachmacher süchtig macht. Tatsache ist, dass durch die leistungssteigernde Koffeinwirkung, ein abrupter “Entzug” Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen verursachen kann, doch der Kaffee ist trotzdem keine süchtig machende Droge.

Kaffee macht impotent?

Männer können aufatmen, denn Kaffee hat auf die Zeugungsfähigkeit keinen Einfluss und macht demnach auch nicht impotent. Ganz im Gegenteil: Der Kaffee steigert die Lust und wirkt allgemein aphrodisierend. Kaffeetrinker sollen laut einer Studie der Universität Michigan, sogar sexuell aktiver sein.

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