Kaffeesäure

Kaffeesäure

Die Kaffeesäure ist in jedem Kaffeegetränk enthalten und gehört zu der Säuregruppierung der Phenolsäuren. Sie gehört zu den nichtschädlichen Säuren, da sie in Nährstoffen aus pflanzlicher Basis resultiert.

In jedem Kaffeegetränk sind ca. 30-80 mg Kaffeesäure enthalten, was die Tatsache erklären soll, wieso manche Menschen entkoffeinierte Getränke bzw. säurearmen Kaffee bevorzugen.

Sie gehen nämlich davon aus, dass die Kaffeesäure schädigende Wirkungen hat, und zu Reizungen der Magenhaut führen könnte.

Foto: http://de.wikipedia.org
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Einige Institute haben bei Tierversuchen jedoch festgestellt, dass die Kaffeesäure die Entwicklung von Magenkrebs bekämpft oder verlangsamt. Somit spielt die Kaffeesäure auch im medizinischen Bereich eine entscheidende Rolle.

Ist Kaffeesäure schädlich?

Die Kaffeesäure ist der zweite am häufigsten vorkommende sekundäre Pflanzenstoff in Nahrungsmitteln. Bei Zimmertemperatur liegt sie in festem Aggregatzustand vor und hat eine gelbliche Farbe. Wie es der Name schon verrät, kommt diese Säure in relativ hoher Konzentration in unserem Lieblingsgetränk vor.

Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein Molekül der Kaffeesäure tatsächlich eine protektive Wirkung auf die Ausbildung von Karzinom hat. Im menschlichen Organismus hemmt sie zudem auch eine zu starke Produktion von Nitrosaminen.

Weitere Forschungen haben gezeigt, dass Kaffeesäure bei Ratten einen Wachstumsrückgang von Darm-Tumoren verursachte. Es konnten jedoch keine weiteren signifikante Effekte nachgewiesen werden.

Früher wurde die Kaffeesäure als kanzerogen bzw. möglicherweise krebserregend bei Menschen bezeichnet. Neuere Daten belegen, dass bei Menschen keine krankheitsfördernde Effekte bekannt sind.

Für Kinder ungeeignet

Ernährungsberater weisen jedenfalls darauf hin, dass der Konsum von Kaffee und somit auch Kaffeesäure für Kinder schädlich sein könnte.

Dieser Wirkstoff hat anregende Wirkung und könnte bei Kinder zu einer höheren Reizbarkeit führen. Weitere negative Auswirkungen sind zum Beispiel das Ansteigen von Blutdruck, und dadurch auch Unruhe und Konzentrationsstörungen. Dies hat jedoch mehr mit Koffein zu tun, doch auch koffeinfreier Kaffee ist eigentlich keine empfehlenswerte Alternative, denn die Kaffeesäure könnte den jungen Magen der Kinder angreifen.

So sollte Kaffee erst ab dem Teenagealter getrunken werden – und zwar erst in kleinen Mengen. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die Neugierde der Kinder zu befriedigen: Fragt das Kind mal nach Kaffee, wird es ihm nicht schaden – aber möglicherweise auch nicht schmecken. Der bittere Geschmack wird evolutionär bedingt gemieden, da er in der Natur als giftig gilt. Deshalb müssen wir auch unsere Geschmacksnerven erst einmal langsam daran gewöhnen, bis es wohlschmeckend sein kann.

Gesundheit Kaffeewissen

Kommentare

  • Claudia ,

    Hallo !

    Kaffee enthält ja verschieden Säuren! Wie heißen diese?

    Danke schonmal!

    liebe Grüße

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