Karlsbader Kanne

Kultkaffee aus der Karlsbader Kanne

Die Zubereitung des Kaffees mit Hilfe der Karlsbader Kanne gilt als eine der schonendsten Methoden überhaupt.

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Das besondere Merkmal dieser Kaffeemaschine ist, dass sie komplett aus Porzellan hergestellt wird. Neben der klassischen Variante kann man auch auf die etwas modernere Ausführung, die Bayreuther Kaffeemaschine, zurückgreifen. Die Namensgebung dieser Ausführung ist ausschließlich auf den Firmensitz des Unternehmens zurückzuführen.

Funktionsprinzip

Hinsichtlich des Funktionsprinzips sind Bayreuther und Karlsbader Kanne absolut identisch. Die Kanne ist optisch sehr ansprechend und allein durch die Tatsache, dass sie komplett aus Porzellan gefertigt wurde, etwas ganz Besonderes. Trotzdem ist das Doppelsieb der Kanne die eigentliche Hauptattraktion. Wie der Rest der Kanne auch besteht dieses komplett aus Porzellan und ist zusätzlich durchgängig glasiert. Die Glasierung ermöglicht eine unverfälschte Entfaltung des Aromas.

Ohne Einwirkung von fremden Aromen, die durch die Verwendung von Filtertüten oder Metallsieben entstehen können, wird das Getränk gefiltert und erhält damit sein unverwechselbares Aroma. Die Herstellung des Siebs ist sehr aufwendig und der Brennvorgang gestaltet sich schwierig, sodass nicht jeder Vorgang zu einem Erfolg wird. Die groben Maschen des Siebs machen es erforderlich, dass nur grob gemahlener Kaffee verwendet werden kann. Da im Handel oftmals nur fein gemahlener Kaffee erhältlich ist, ist es sinnvoll, für die Zubereitung des Getränks zusätzlich eine kleine Kaffeemühle im Haus zu haben.

Der Kaffee, der nach der Zubereitung direkt aus der Karlsbader Kanne serviert werden kann, ist unter echten Kaffeekennern für sein unvergleichliches Aroma bekannt. Über den Zeitpunkt der Entwicklung halten sich hartnäckig unterschiedliche Informationen. Auch seitens des Unternehmens gibt es dahin gehend keine eindeutigen Informationen. Die Angaben über den Zeitpunkt der Erscheinung reichen von „seit Generationen“ bis „seit über einhundert Jahren“ und können nicht eindeutig belegt werden. Das Aroma jedoch lässt sich mühelos belegen. Der Geschmack und das Aroma sind in jedem Fall unübertroffen und hinterlassen eine nachhaltige Wirkung auf den Gaumen.

Zubereitung

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