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So züchten Sie Ihre eigene Kaffeepflanze

Der Kaffee ist des Deutschen liebstes Heißgetränk. Ihren Ursprung hat die Kaffeebohne im Sudan und in den Hochlagen Äthiopiens.

Mittlerweile decken riesige Kaffeeplantagen in subtropischen Ländern in der ganzen Welt den Bedarf rund um den Globus. Was aber, wenn Sie Ihre eigenen Kaffeepflanzen anpflanzen möchten?

Um Ihre eigenen Kaffeepflanzen erfolgreich zu züchten, müssen bestimmte Anbau und Pflegebedingungen eingehalten werden. Der Anbau von Kaffeepflanzen ist nicht ganz leicht und erfordert etwas Geduld, lohnt sich jedoch auf jeden Fall. Kaffee ist ein tropisches Gewächs und darf somit nicht wie eine normale Zimmerpflanze behandelt werden. So müssen Sie auf die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit achten und auf die Nährstoffwerte der Erde.

Vom Samen zur Pflanze

Eine gute Tasse Kaffee steht für puren Genuss. Kein Wunder also, dass es recht reizvoll ist, eigene Kaffeepflanzen zu ziehen. Sie müssen allerdings etwas Geduld mitbringen, denn es dauert ungefähr drei bis vier Jahre, bevor Sie von dem kleinen Samen, den Sie liebevoll in Erde gesetzt haben, Kaffee ernten können.

Die beliebteste und bekannteste Kaffeesorte ist die Arabica-Bohne. Von dieser Sorte können Sie online Samen kaufen oder, um die Keimzeit etwas abzukürzen, Stecklinge im Internet oder in einem Gartenfachgeschäft kaufen.

Der Samen wird etwa einen Zentimeter tief in die Erde gesetzt. Verwenden Sie pro Topf nur einen Steckling, beziehungsweise einen Samen.

Der Topf, egal, ob mit Samen oder Steckling, braucht einen warmen Standort, um optimal zu gedeihen. Innerhalb kürzester Zeit bilden sich die ersten Wurzeln. Nun ist es Zeit, dass die Pflanze in einen großen Topf umzieht. Neben guter Erde können Sie nun auch Substrate benutzen, die eine gleichmäßige Feuchtigkeit garantieren.

Benutzen Sie, wenn möglich Regenwasser zum Gießen. Regenwasser enthält alle Nährstoffe, die Ihre Pflanze für ein gesundes Wachstum benötigt. Beim Gießen sollten auch die Blätter der Pflanze regelmäßig befeuchtet werden, da tropische Pflanzen sehr viel Wasser über ihre Blätter aufnehmen. Achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit am Standort nicht zu hoch ist.

Die Kaffeepflanze – ein robuster “Mitbewohner”

Kaffeepflanzen mögen es gerne warm. Die Zimmertemperatur sollte daher immer zwischen 20 Grad und 25 Grad liegen. Ein vor Zugluft geschützter Platz an der Sonne – bitte nicht direkt in die pralle Sonne stellen, sondern einen schattigen Platz wählen – und Ihre Pflanze wird es Ihnen durch starkes, gesundes Wachstum danken.

Wächst die Pflanze zu stark oder recht ungleichmäßig, können Sie die Pflanze etwas zurechtschneiden, ohne das Wachstum damit zu beeinträchtigen.nBrauchen Zeit bis zur Reife. Bis Ihre Pflanze blüht, können bis zu drei Jahre vergehen. Verlieren Sie daher nicht die Geduld.

Von der Blüte zur Kaffeebohne

Wenn sich die Blüten Ihrer Pflanze zeigen, geht es ans Bestäuben. Normalerweise übernehmen Bienen diese Arbeit, da die Pflanze aber in Ihrer Wohnung wächst, muss sie durch Hand bestäubt werden. Das klingt schlimmer und arbeitsaufwendiger, als es tatsächlich ist.

Für die Bestäubung haben Sie mehrere Möglichkeiten. Zum einen können Sie einen langhaarigen, weichen Pinsel benutzen. Reiben Sie sanft mit dem Pinsel in der Blüte herum, von außen nach innen über den Stempel. So arbeiten Sie sich von Blüte zu Blüte durch, bis die letzte bestäubt ist, denn je mehr Blüten Sie bestäuben, umso größer die Ernte.

Sie können die Pflanze allerdings auch sanft schütteln, um die Pollen von einer Blüte zur nächsten zu verteilen. Diese Methode ist einfacher, allerdings nicht so sicher wie der Pinsel. Nun sollten viele Kaffeekirschen wachsen. Wenn sich die Kirchen nach 8 bis 12 Monaten rot färben, können sie geerntet werden.

Kaffeepflanzen als Geschenk

Fertige Kaffeepflanzen eignen sich auch wunderbar als Geschenk. Auf diese Idee bin ich durch den Betreiber der Webseite https://oekologische-werbeartikel.de/produkt/kaffeepflanze-im-jutesack/ gestoßen. Hübsch verpackt eine tolle Idee für echte Kaffeeliebhaber.

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Ein Kommentar

  1. Ich würde eher zu Stecklingen raten satt zu Samen. Die brauchen wirklich lange zum keimen und müssen bis zu 2 Wochen bei hohen Temperaturen zum keimen gebracht werden.
    Kopfstecklinge sind da wesentlich einfacher einzusetzen 🙂

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